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Zeppelin Staaken R.VI

 

 

 

 

 

R 23

 

Maßstab 1:50

 

Spannweite 85 cm

 

Länge 44 cm

 

Schwierigkeitsgrad 5 von 5

 

 

 

Das Riesenflugzeug R.VI wurde unter der Leitung von Dr. Adolf Rohrbach im Zeppelin-Werk Staaken bei Berlin entwickelt. Der Erstflug fand im Jahr 1917 statt. Die R.VI war für ihre Zeit sehr zuverlässig; es wurden immerhin 18 Stück gebaut. Typisch für ihre Zeit war die niedrige Flächenbelastung, die die niedrige Geschwindigkeit von nur 130 km/h und den riesigen Flügel mit 332 m² Fläche zur Folge hatte. Die Flugzeuge waren unterschiedlich bemalt. Für das Modell habe ich eine Lozenge-Tarnung gewählt, die dem Stoff der "Staaken E 4" aus dem Jahr 1920 nachempfunden ist.

 

 

 

 

Das Modell / Bauanleitung

 

 

 

Wichtig für die Stabilität der großen Flügel mit niedrigem Querschnitt sind wie bei dem Vorbild die zahlreichen Seile, hier Fäden. In den Anleitungsskizzen werden die Fäden entsprechend dem Baufortschritt behandelt. Damit der Zusammenbau übersichtlich bleibt, wird die Anordnung der Längskreuze in den Stielpaaren gesondert skizziert zu den für die Stabilität wichtigen quer verlaufenden Fäden. Gespannt und befestigt werden die Fäden in der Helling, mit deren Hilfe die Flügel ihre Position und Form bekommen. Die angegebenen Längen sind Näherungen, dazu kommen ( + x ) Zugaben für das Spannen und Festlegen durch Knoten und / oder Kleben. Die Fadenlängen, besonders der langen Fäden im Flügel, sind in den Anleitungsskizzen angegeben. Insgesamt werden ca. 8 m verbaut.

 

Kleber-Empfehlung: Alleskleber kann von der Oberfläche des offset-gedruckten Kartons abgerubbelt werden, ebenso von der Folie!

 

Fäden: Für die Verspannung der Flächen, Steuerungen und Räder verwende ich graue Baumwollfäden.

 

Beilagen: Dem Modellbogen liegen Verstärkungskarton, Folie für die Fenster, zwei Holzstäbe als Flächenholme und Draht für Stiele, Fahrwerk und Leitwerk bei.